Aktuelles: Pensionkasse Schweiz für Grenzgänger

2. Säule Altervorsoge Schweiz | BVG | Pensionskasse


Rechtsänderungen bei der steuerlichen Behandlung der Beiträge in die Schweizer Pensionskasse ab 2016

OFD Karlsruhe: Rechtsänderungen bei der steuerlichen Behandlung der Beiträge in die Schweizer Pensionskasse ab 2016:

Änderungen ab 2016:
Mit Schreiben vom 27.07.2016 = SIS 16 15 49 setzt das Bundesministerium der Finanzen die aktuelle Rechtsprechung des Bundesfinanzhof zum Thema der einkommensteuerlichen Behandlung von Beiträgen zur zweiten Säule der schweizerischen Altersvorsorge – berufliche Vorsorge ("Schweizer Pensionskasse") um.

Aufteilung der Beiträge:
Künftig sind geleistete Beiträge in die Schweizer Pensionskasse in zwei Bestandteile aufzuteilen: Zum einen in Beiträge für die nach der schweizerischen beruflichen Altersvorsorge gesetzlich vorgeschriebene Mindestabsicherung (Obligatorium – Säule 2a) und zum anderen in Beiträge der zusätzlichen Absicherung (Überobligatorium – Säule 2b). Daraus folgt, dass ab 2016 sowohl die Arbeitgeberbeiträge, als auch die Arbeitnehmerbeiträge zur beruflichen Vorsorge in einen obligatorischen und überobligatorischen Teil aufzuteilen sind.

Auswirkungen Überobligatorium:
Die rechtlichen Änderungen betreffen insbesondere die Beiträge ins Überobligatorium (Säule 2b). Die Beiträge Ihres Arbeitgebers in das Überobligatorium sind steuerpflichtiger Arbeitslohn (Zukunftssicherungsleistungen). Da der Arbeitgeber nicht gesetzlich zur Zahlung verpflichtet ist, sind die Beiträge nur noch begrenzt steuerfrei. Ihre Beiträge und die steuerpflichtigen Beiträge Ihres Arbeitgebers sind künftig nicht (mehr) als Sonderausgaben abzugsfähig. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass sich durch diese Rechtsänderung eine höhere Steuerlast ergeben kann.Nachweis in der Steuererklärung

Wir weisen Sie deshalb darauf hin, dass mit der Einkommensteuererklärung für die Kalenderjahre 2016 ff. ein Nachweis der Beiträge zur zweiten Säule der schweizerischen Altersvorsorge erforderlich ist, aus dem sich folgende Angaben ergeben:

  1. Höhe des Arbeitgeberbeitrags zum Obligatorium
  2. Höhe des Arbeitgeberbeitrags zum Überobligatorium
  3. Höhe des Arbeitnehmerbeitrags zum Obligatorium
  4. Höhe des Arbeitnehmerbeitrags zum Überobligatorium
Hinweis:
Um Ihre Einkommensteuererklärung 2016 zutreffend bearbeiten zu können, bittet das Finanzamt darum Vorsorge zu treffen, damit Ihnen diese Unterlagen bis zur Einreichung der Steuererklärung für das Jahr 2016 vorliegen. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber frühzeitig über diese Änderung.Fundstelle

Weitere Einzelheiten zur Rechtslage können Sie dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 27.07.2016, BStBl I S. 759, entnehmen. Dieses steht Ihnen im Internet auf der Homepage der Oberfinanzdirektion Karlsruhe (www.ofd-karlsruhe.de)->(Aktuelle) Steuerinformationen ->Grenzgänger Schweiz oder auf der Homepage Ihres örtlichen Finanzamts (z.B. www.fa-konstanz.de) unter Aktuelles -> Infos für Grenzgänger zur Verfügung.

Quelle: OFD Karlsruhe

Downloads:


Berufliche Vorsorge: Der Mindestzinssatz wird auf 1% gesenkt

Der Bundesrat in Bern hat entschieden den Mindestzinssatz der obligatorischen Beruflichen Vorsorge ab dem 01.01.2017 von 1,25% auf 1,00 % zu senken.

Grund dafür sind die niedrigen Zinsen der letzten Jahre und die schlechte Entwicklung der Kapitalmärkte (ungenügende Entfaltung der Aktienmärkte).

Zur Pressemitteilung

 

01.01.1985  bis 31.12.2002   4,00 %
01.01.2003 bis 31.12.2003    3,25 %
01.01.2004     bis 31.12.2004 2,25 %
01.01.2005   bis 31.12.2007 2,50 %
01.01.2008 bis 31.12.2008 2,75 %
01.01.2009 bis 31.12.2011 2,00 %
01.01.2012  bis 31.12.2013 1,50 %
01.01.2014 bis 31.12.2015 1,75 %
01.01.2016 bis 31.12.2016 1,25 %
01.01.2017    bis laufend  1,00 %